Veranstaltung am
Dienstag, 29. Juni 2010 um 18 Uhr,
Restaurant und Tagungszentrum Betzenberg
im Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern

Auftakt der Veranstaltunsgreihe „Mittel für den Mittelstand”

Politik, Medien, Wirtschaftsförderer, Banken und Unternehmen will die Veranstaltungsreihe zusammenbringen und ein Publikum aus mittelständischen Unternehmern soll von dem konzentrierten Wissen profitieren. Zu den Referenten und Veranstaltern gehören unter anderem (von links) der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering, RPR1.-Chef Kristian Kropp und RPR1.-Vertriebsleiter Ingo Born.

Im Gespräch vor der Südtribune auf dem „Betze”

Medienexperte Kristian Kropp (li.) im Gespräch in der VIP-Lounge des Fritz-Walter-Stadions in Kaiserslautern, wo der Auftakt zur Veranstaltungsreihe "Mittel für den Mittelstand" stattfand.

„Den Aufschwung nutzen: Zukunftschancen für den Mittelstand”

Wie kann man den Aufschwung nutzen? Und haben wir den dazu notwendigen Optimismus? Darüber sprachenk bei „Mittel für den Mittelstand“ (von links) Dr. Ulrich Link, Geschäftsführer der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH, Hendrik Hering, rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister, der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Wolfgang Wiegard und Kristian Kropp, Geschäftsführer von RPR1.

Blick ins Publikum

Moderation

Zusammenhänge erklären, Gäste vorstellen und die wichtige Fragen rund um Investitionen im Mittelstand stellen – das war der Job von Moderator Dirk Alexander Lude.

Talkrunde „Fachkräfte gesucht!”

Durch die positive Entwicklungen der Wirtschaft seit Mitte des Jahres wird Rheinland-Pfalz in nicht allzu ferner Zukunft einen großen Bedarf an qualifizierten Fachkräften haben. Unter der Überschrift „Fachkräfte gesucht! Wer heute rekrutiert, steht morgen gut da” sprachen (von links) Stefan Britz, Personalleiter beim Globus Handelshof in Kaiserslautern, Andreas Winckler, Geschäftsleiter Globus Handelshof, Michael Böffel, Leiter des Geschäftsbereichs Ausbildung der Industrie- und Handelskammer für die Pfalz, Ralf Hellrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer der Pfalz und Moderator Dirk Alexander Lude darüber, wie Mittelständler dem drohenden Fachkräftemangel am besten begegnen.

„Der Aufschwung muss in den Köpfen beginnen!”

„Für den Mittelstand im Allgemeinen gilt das gleiche wie für Unternehmen der Medienbranche im Speziellen: Man muss sich deutlich von seinen Mitbewerbern absetzen”, betonte RPR1.-Chef Kristian Kropp. Dabei müsse man den Geschmack der Zeit treffen und neue Konzepte entwickeln. Der Erfolg zeige sich dann auch im wirtschaftlichen Wachstum des Unternehmens. Dr. Ulrich Link, Geschäftsführer der landeseigenen ISB, ermunterte die Mittelständler dazu, Vertrauen und Mittel in den gerade beginnenden Aufschwung zu investieren. Als Partner des Mittelstandes leiste die ISB dabei Hilfestellung und stelle Fördermittel bereit, um vielversprechende Geschäftsideen zu realisieren.

Aufmerksames Publikum

Schon die Auftaktveranstaltung der Reihe "Mittel für den Mittelstand" war bestens besucht - ein klares Indiz dafür, dass RPR1. mit diesem Thema einen Nerv getroffen hat.

„Zukunftschancen für den Mittelstand“

„Kleine und mittlere Unternehmen sind das Fundament unserer Wirtschaft und der Jobmotor des Landes. Für Unternehmen ist es wichtig, nicht auf Zeit zu spielen, sondern bereits heute offensiv Möglichkeiten zu nutzen, um die Weichen für den Erfolg im Aufschwung zu stellen”, sagte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering. Er ermutigte die mittelständischen Unternehmer, jetzt in Innovationen zu investieren, um vom wirtschaftlichen Aufschwung zu profitieren.

„Förderprogramme für den Mittelstand”

... so lautete der Titel des Impulsreferats von Roland Wagner, Bereichsleiter bei der ISB, der den Unternehmerinnen und Unternehmern in Kaiserslautern einen Überblick über die vielfältigen Formen der Untersrützung in seinem Hause gab.

Kurze musikalische Unterbrechung

Es gab nicht nur Zahlen in Kaiserlautern: Das Gitarrenduo "Fishball" sorgte mit aufwändigen Gitarrenarrangements und zweistimmigem Gesang musikalisch für Abwechslung.

Talkrunde „Guter Rat für gutes Rating”

Wie bekommt man ein gutes Rating bei der Bank, und was bedeutet ein schlechtes für die Zukunft des Unternehmens? Praxistipps für den Umgang mit der Hausbank gaben den Unternehmern im Publikum: (von links) Bruno Stricker, Geschäftsführer der msp druck und medien gmbh (Gewinner des Preises „Beste Finanz-Kommunikation im Mittelstand 2009”), Edgar Wilk, Präsident der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz, Franz Link, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Kaiserslautern, und Karl-Heinz Reidenbach, Vorstand der Volksbank Kaiserslautern Nordwestpfalz eG.

Volle VIP-Lounge

Mehr als 300 Gäste interessierten sich für die Expertenmeinungen rund um das Thema "Mittel für den Mittelstand". "Die Veranstaltung war sehr informativ, hat Fragen beantwortet und mich auf Möglichkeiten aufmerksam gemacht, von denen ich noch nichts wusste", so das Fazit einer Besucherin am Ende des Termins.

„Staatsverschuldung ohne Ende? Konsequenzen für den Mittelstand”

Prof. Dr. Wolfgang Wiegard – seines Zeichens „Wirtschaftsweiser” – sprach über die gesamtdeutsche wirtschaftliche Lage und die Folgen von einer zunehmenden Staatsverschuldung für den Mittelstand: „Kurzfristig stabilisiert eine höhere Staatsverschuldung die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Langfristig beeinträchtigt die Verschuldung das Wirtschaftswachstum und engt die öffentlichen Handlungsspielräume ein. Das schadet dem Mittelstand.”

Infomarkt im Anschluss an die Veranstaltung

Nach den aufschlussreichen Reden und Talkrunden war für die Besucher noch lange nicht Schluss. Mit einem kühlen Getränk in der Hand schlenderten viele über den Infomarkt und informierten sich wie hier am Stand der Steuerberaterkammer.

Stand des BIC

Mit dabei waren auch Vertreter des Business & Innovation Centers aus Kaiserslautern. Sie stellten das Innovationszentrum dem Publikum vor und berichteten über ihre Arbeit mit Existenzgründern und mittelständischen Unternehmern.

Stand der Kreissparkasse Kaiserslautern

Die Besucher hatten die Möglichkeit, an einem Ort sowohl mit Wirtschafsförderern als auch mit Geschäftsbanken in Kontakt zu kommen. So lud auch der Stand der Kreissparkasse Kaiserslautern zu Fachgesprächen ein.

Stand der Handwerkskammer der Pfalz

Gerade im Bereich der qualifizierten Aus- und Weiterbildung im Handwerk engagiert sich die Handwerkskammer der Pfalz besonders. Auch sie war mit einem Informationsstand vertreten, an dem sich Unternehmer beraten lassen konnten.

Kontakte knüpfen

Der Infomarkt war zugleich eine ideale Gelegenheit für die Besucher, untereinander Kontakte zu knüpfen. So mancher Unternehmer fand da nicht nur den richtigen Dreh für seine Investition in die Zukunft, sondern auch einen guten Draht zu einem potentiellen neuen Geschäftspartner.

Stand der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kaiserslautern

Alles über Förderungen für Mittelständler in der Region gab es am Stand der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Stadt- und Landkreises Kaiserslautern zu erfahren. Auch dieses Angebot wurde gerne angenommen.

Stand der ISB

Die landeseigene Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH ist das zentrale Wirtschaftsförderungsinstitut in Rheinland-Pfalz. Was sie für kleine und mittlere Unternehmen bietet und wie man die Förderungen beantragt, erfuhren die Besucher an ihrem Stand auf dem Infomarkt.

Gute Gesprächsatmosphäre

Infomarkt und Stehempfang boten die Möglichkeit, das Thema "Mittel für den Mittelstand" in kleinerer Runde weiter zu diskutieren. Niemand musste nervös auf die Uhr schauen, denn für die Übertragung des WM-Achtelfinalspiels am Abend war gesorgt.

Der Ball ist rund ...

Das ist der Beweis: Wirtschaftsthemen sind spannend. Während im Hintergrund die Übertragung des WM-Achtelfinales läuft, diskutieren die Gäste mit dem Referenten Edgar Wilk weiter, dem Präsidenten der Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz (hinten rechts).

Gute Gespräche

Der Netzwerkgedanke spielt bei der Reihe "Mittel für den Mittelstand" eine große Rolle. Die vielen Gesprächs-Grüppchen nach dem offiziellen Programm zeugen davon, dass die Möglichkeit zum Knüpfen von Kontakten gerne wahrgenommen wurde.

Ein kühles Bier ...

Wer wirtschaftliche Zusammenhänge analysieren will, braucht einen kühlen Kopf. Für Erfrischungsmöglichkeiten war daher in Kaiserlautern bestens gesorgt.

Portugal – Spanien

Nur ein Tor gab es beim Achtelfinalspiel Portugal-Spanien zu bejubeln. Aber das trübte die Laune in der VIP-Lounge des Fritz-Walter-Stadions nicht. Information und Unterhaltung – das passt! Da waren sich alle einig.

Im Gespräch 1

Auch die Experten nutzten den Stehempfang zum Austausch.

Im Gespräch 2

Informationsaustausch und Netzwerken - beste Voraussetzungen für mittelständische Unternehmer

Im Gespräch 3

Fußball, Staatsverschuldung oder Fachkräftemangel? Bei der Mittelstandsveranstaltung waren die Themengrenzen fließend.

Im Gespräch 4

Auch gute Laune gehörte zur Mittelstandsveranstaltung bei RPR1. Immerhin geht es mit der Wirtschaft wieder stetig bergauf.

Im Gespräch 5

Auch nach der Veranstaltung nutzten viele Gäste die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Unternehmern, potentiellen Neukunden, Beratern und Referenten.

Im Gespräch 7

Erst kürzlich sprach Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Dr. Rita Süssmuth in Mainz über die Qualitäten von weiblichen Führungskräften und Unternehmerinnen, und dass sich leider viel zu wenige Frauen in die Wirtschaft trauen. Umso erfreulicher war die hohe Frauenquote unter den Besuchern der Mittelstandsveranstaltung.

Im Gespräch 8

"Sind wir optimistisch genug?", hatte RPR1.-Chef Kristian Kropp in seinem Talk mit ISB-Geschäftsführer Dr. Ulrich Link gefragt - diese beiden Veranstaltungsbesucher scheinen es zu sein!

Im Gespräch 10

Konjunkturperspektiven, Fachkräftemangel, Investitionsmöglichkeiten - die Themen der Veranstaltung boten beim Stehempfang reichlich Gesprächsstoff.

Im Gespräch 11

Viele Gäste nutzten nach der Veranstaltung die Möglichkeit die Referenten - wie hier den Wirtschaftsweisen Prof. Dr. Wolfgang Wiegard - persönlich anzusprechen.

Im Gespräch 12

Und auch Steuerberaterkammer-Präsident Edgar Wilk wurde von interessierten Zuhörern nach der Veranstaltung zu dem einen oder anderen Sachverhalt befragt.

Im Gespräch 13

Auch die Referenten - wie hier RPR1.-Chef Kropp und Wirtschaftsminister Hering - nutzten die Gelegenheit sich nach dem offiziellen Teil auszutauschen.

Im Gespräch 14

Der Blick ins Stadion war für die Gäste bei der Mittelstandsveranstaltung (fast) zweitrangig. Wo sonst die VIPs dem FCK zujubeln, ließen sie es sich schmecken.

Im Gespräch 15

Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, um den ISB-Experten Roland Wagner persönlich auf die Förderprogramme der landeseigenen Förderbank anzusprechen.

Mittel für den Mittelstand – Vorteile sichern, Chancen nutzen

Wir bringen Politik, Medien, Wirtschaftsförderer, Banken und Unternehmen zusammen. Und zeigen Ihnen, wie Sie als Unternehmer ganz konkret aktuelle Förderprogramme nutzen können, die Hausbank von Ihren Plänen überzeugen und dafür sorgen, dass Ihr Betrieb auch personell zukunftsträchtig aufgestellt ist.

Los ging es mit der Veranstaltungsreihe am Dienstag, 29. Juni 2010 im Tagungszentrum im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern. Und weil Wirtschaft zwar wichtig ist, aber nicht alles im Leben, waren die Gäste und Referenten im Anschluss zum gemeinsamen WM-Achtelfinal-Schauen in der VIP-Lounge auf dem „Betze” eingeladen. Fazit: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg – fanden Besucher, Referenten und Veranstalter.